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FAQ

Shimu Kollektion

Shimu - die Kultmarke für asiatische Möbel

Die britische Marke Shimu verkörpert die Schönheit und Eleganz klassischer chinesischer Möbel. In der hauseigenen Werkstatt in Shanghai stellen Handwerker mit viel Geschick klassische Möbelstücke in traditioneller Steckbauweise her – ganz ohne Nägel und Schrauben. Die Kollektionen werden größtenteils aus früher verarbeitetem Holz hergestellt.

Diese hochwertige Handwerkskunst und zudem europäische Qualitätsstandards versprechen Ihnen exquisite Produkte, die Ihrem Zuhause ein edles, asiatisches Flair verschaffen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schwierig es ist, dieses Qualitätsniveau bei asiatischen Produkten in der heutigen Fülle des Angebots herauszufinden. Shimu hat uns mit seinen Produkten überzeugt und unseren hohen Qualitätsanspruch erfüllt. In Großbritannien ist Shimu schon seit acht Jahren eine Kultmarke – Kultwohnen bringt diese außergewöhnlichen Produkte nun für Sie nach Deutschland.

 

Die Geschichte chinesischer Möbel

 Wie in den meisten asiatischen Kulturen war es auch im alten China lange Zeit üblich, mit gekreuzten oder untergeschlagenen Beinen auf am Boden liegenden Matten zu sitzen. Möbel beschränkten sich auf niedrige Tischchen, Armstützen und dekorative Wandschirme, wobei schlichte, minimalistische Designs das Bild bestimmten. Im Laufe der Tang-Dynastie (618 – 907 n.Chr.) verwendeten die chinesischen Eliten erstmals höhere Sitzmöbel, die bald von allen Gesellschaftsschichten übernommen wurden. Es gibt kaum Hinweise für die Gründe dieser Entwicklung zu höheren Sitzen, es mag aber eine Rolle gespielt haben, dass die erhöhte Sitzposition mit einem höheren Status assoziiert wurde. Die Etablierung des erhöhten Sitzens zog die Entwicklung weiterer Möbelarten wie Bänken, rechteckigenTischen und faltbaren Wandschirmen nach sich.


Im Gegensatz zu anderen asiatischen Kulturen, deren Sitzkulturen weiterhin auf Bodenhöhe blieben, galt es in China schon ab dem 12. Jahrhundert als eher ungewöhnlich, auf dem Boden zu sitzen und bald waren Stühle im ganzen Land weiter verbreitet als Hocker.  Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden Möbeldesign und Fertigungstechniken weiter verfeinert, bis hin zur späten Ming-Periode (1368 – 1644), die gemeinhin als goldenes Zeitalter der Möbeltischlerei gilt. Zu dieser Zeit war China ein ausgesprochen wohlhabendes Land und besonders in den reichen Küstenstädten bestand eine enorme Nachfrage nach Luxusartikeln wie feinen Möbeln.

Die Möbel dieser Zeit zeichneten sich durch schlichte, klarlinige Eleganz, weiche Rundungen und meisterhafte Verarbeitung aus. Die Qualität und Präzision der Tischlerarbeiten machte die Verwendung von Nägeln und Leim nahezu überflüssig. Das Design von Metallteilen wie Griffen, Scharnieren und Schließblenden zielte darauf ab, die eleganten Linien jedes einzelnen Stücks zu betonen. Möbel waren nicht länger zweckmäßige Gebrauchsgegenstände, sondern dekorative Stücke, die wegen ihrer zeitlosen Schlichtheit bis heute auch in der modernsten Einrichtung ihren Platz finden.

Viele der in dieser Periode geschaffenen Designs blieben jahrhundertelang unverändert. Nur selten wurden Skizzen und Entwürfe auf Papier festgehalten, vielmehr wurde das Wissen über die wesentlichen Merkmale bestimmter Möbelstücke gemeinsam mit den zum Erhalt der Tradition notwendigen handwerklichen Fertigkeiten mündlich überliefert. Die Kunsthandwerker, die die wunderschönen Möbel jener Epoche schufen, waren ihren europäischen Kollegen in vielerlei Hinsicht voraus. Um ihre technische Überlegenheit zu illustrieren, sei die Erfindung geschwungener Rückenlehnen genannt, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch die Bequemlichkeit des Stuhls verbessern. Bei europäischen Stühlen findet sich dieses Detail erst Jahrhunderte später.

Die meisten Ming-Möbel wurde aus einheimischem Hölzern wie Fichte, Ulme und Zelkove (der sogenannten Südulme) gefertigt. Nachdem der Seehandel infolge der Aufhebung des Einfuhrverbots im Jahre 1567 aufblühte, wurden jedoch auch tropische Harthölzer wie Rosenholz und das schwere, wertvolle Sandelholz verwendet, die überwiegend aus Südostasien importiert wurden.

Obwohl nur wenige Stücke im Originalzustand bis heute erhalten blieben, sind doch eine Reihe verschiedener Oberflächenbehandlungen aus der Ming-Periode überliefert. Bekannt sind beispielsweise Lackgravuren, die manchmal zusätzlich mit Perlmutt- oder Achatintarsien verziert wurden, schlichte rote oder schwarze Lackierungen sowie eine natürlichere Versiegelung, die die Maserung des Holzes durchschimmern ließ und die natürliche Schönheit des Holzes in den Blickpunkt rückte. Im Gegensatz zu den im Westen verbreiteten Vorstellungen von opulent bemalten und lackierten Möbeln weist vieles darauf hin, dass die Eliten jener Zeit wie Beamte und Gelehrte einen subtileren, verhalteneren Stil bevorzugten.

Die Designs, die China während der Ming-Dynastie hervorbrachte, wurden von Europäern sehr bewundert und beeinflussten die Entwicklung der europäischen Innenarchitektur nachhaltig. Dank ihrer zeitlos schlichten Eleganz und ihrer ausgewogenen Proportionen passen Ming-Möbel auch zu sehr modernen Einrichtungen, so dass Sie sicher in der Shimu Kollektion traditioneller chinesisischer Möbel etwas finden, das Ihnen gefällt.

Während der frühen Qing-Dynastie (1644 – 1911) bevorzugten die herrschenden Klassen weiterhin Möbel mit den klassischen, klaren Linien des Ming-Stils. Doch im Laufe der Zeit veränderte sich der Stil und gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Klarlinigkeit des Ming-Stils endgültig durch massivere Formen mit opulenten Dekorationen und üppigen Schnitzereien abgelöst.

Die Möbel der einfachen Stadt- und Landbevölkerung blieb jedoch weiterhin recht schlicht; sehr verbreitet waren rote oder schwarze Lackierungen, die mit Landschaftsszenen oder Glückssymbolen dekoriert wurden. In verschiedenen Regionen Chinas entstanden unverwechselbare Stilrichtungen, die bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein aktuell blieben. Auch heute findet man in China noch Tausende dieser Möbel; eine Auswahl finden Sie in unserer Kollektion antiker chinesischer Möbel.

 

Hier finden Sie Wissenswertes über:

 

Chinesische Schränke

Chinesische Tische und Stühle

Chinesische Truhen und Kommoden

Orientalische Wandschirme