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FAQ

Fernöstliche Paravents

Wissenswertes über Paravents

 

Paravents spielten in der Inneneinrichtung chinesischer Häuser eine wichtige Rolle. Schon früh entwickelten sich zwei Formen: Faltbare Paravents bestanden meist aus vier oder mehr mit Scharnieren beweglich verbundenen Paneelen, die zu verschiedenen Formen arrangiert werden konnten. Diese fernöstlichen Wandschirme sieht man auch heute noch recht häufig. Die zweite Variante bestand aus einem einzelnen Paneel, das in einen hölzernen Fuß gestellt wurde. Beide Paravent-Varianten wurden oft vor Tagbetten oder Liegen aufgestellt, um Schutz vor Blicken zu bieten. Oft wiesen Paravents auch auf einen gewissen Rang des Besitzers hin.

Besonders Stellwände aus einzelnen Paneelen waren oft sehr schön gearbeitet. Viele Paneele wurden lackiert, mit Landschafts- oder Gartenszenen bemalt und mit einem aufwändig geschnitzten Rahmen eingefasst. Faltbare Wandschirme dagegen waren eher schlichter, viele bestanden wie unser geschnitzter Ming-Paravent aus Gitterwerken.

Kleinere Stellwände aus einzelnen Paneelen stellte man auch als Dekoration auf Tische oder als Windschutz auf Tagbetten. Die Paneele dieser Tisch-Schirme waren entweder bemalt oder bestanden aus fein bearbeitetem Stein wie beispielsweise Marmor. Nicht zuletzt wurden kleine Stellwände auch manchmal auf Konsolentischen platziert, sei es zur Dekoration oder um Kerzen vor dem Wind zu schützen. Sogenannte Tintenstein-Schirme sorgten auf dem Schreibtisch von Gelehrten dafür, dass sich kein Staub auf der Tinte absetzte.

 

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